Die Zusammenführung und Koordination der verteilten regionalen Aktivitäten im Bereich Bildgebung in Wissenschaft, Kliniken und Unternehmen ist das Ziel des „Imaging Netzwerkes Berlin (INB)“, das sich zum 1. September 2006 gegründet hat.
Unter Koordination der Medizintechnikinitiative TSB Medici der Technologiestiftung Berlin und gefördert im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ aus Bundes- und Landesmitteln finden sich im INB wissenschaftliche Einrichtungen der Charité, Pharmaunternehmen, Großgerätehersteller, sowie kleine und mittlere Unternehmen aus Berlin zusammen. Unter Einsatz moderner bildgebender Modalitäten wie z.B. das 7 Tesla MRT, oMRT, SPECT-CT und PET-MR soll die Etablierung eines interdisziplinären Imaging Clusters vorangetrieben und die Translation von präklinischer zu klinischer Forschung verbessert werden.
Der enorme Wissenszuwachs auf dem Gebiet der molekularen Ursachen von Erkrankungen, der eine gezielte Entwicklung von spezifischen Kontrastmitteln und gerätetechnische Entwicklungen auf dem Gebiet der Bildgebung ermöglicht, erlaubt zunehmend, die mit der Entwicklung von Krankheiten verbundenen, molekularen Veränderungen abzubilden und zu quantifizieren noch bevor sich erste anatomisch-morphologische Veränderungen vollziehen. Mit dieser Technologie lassen sich krankhafte Veränderungen deutlich früher und spezifischer erkennen und damit behandeln, was mit einer deutlich verbesserten Prognose der Patienten einhergeht. Die Molekulare Bildgebung stellt daher eine Schlüsseltechnologie auf dem Weg zu einer zielgerichteten, molekularen Medizin dar.
Das Imaging Netzwerk Berlin (INB) ist ein Netzwerk der TSB Technologiestiftung Berlin Gruppe. Dieses Netzwerk wird im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur aus Bundes- und Landesmitteln gefördert.